Vorbereitung
 

Bevor wir mit den Inseminationen beginnen, müssen Sie bei Ihrem Arzt eine Untesuchung auf Chlamydien durchführen lassen.

Sie müssen dokumentieren können, dass Sie keine Chlamydieninfektion haben, da wir sonst einer Insemination nicht zustimmen dürfen.

 
Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, dass Sie auch folgende Tests machen lassen:

• HIV 1 und 2: Anti-HIV 1, 2
• Hepatitis B: HBsAg und Anti-HBc
• Hepatitis C: Anti-HCV Ab 
• Einen Abstrich vom Gebärmutterhals
• Einen Test auf Antikörper gegen Röteln

 

Wie gesund sind Sie?
Sollten Sie unter einer Unterleibsinfektion wie Chlamydien oder Gonorrhö gelitten haben, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt, um sicherzustellen, dass Ihre Eileiter durchlässig sind. Die Infektion kann zu Verklebungen der Eileiter geführt haben, die es für Spermien und Eizelle unmöglich machen, hindurchzugelangen.

Dieselbe Untersuchung sollten Sie durchführen, wenn Sie unter Endometriose leiden.

 

Röteln

Wenn Sie in der Frühschwangerschaft an Röteln erkranken, kann es zu Missbildungen des Kindes kommen. Sollten Sie unsicher sein, ob Sie bereits in der Kindheit Röteln hatten, sollten Sie einen Bluttest durchführen lassen. Dieser zeigt, ob Antikörper gegen Röteln vorhanden sind. Weist der Test Antikörper nach, hatten Sie Röteln. Sollten die Antikörper nicht vorhanden sein, können Sie sich vor der Insemination impfen lassen. Sie müssen dann 3 Monate warten, bevor Sie mit der Insemination beginnen.

 

Wie können Sie Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern?
Das dänische Gesundheitsministerium empfiehlt bei Kinderwunsch die Einnahme von täglich 400 Mikrogramm Folsäure. Außerdem sollten Sie sich gesund ernähren und viel frisches Obst und Gemüse verzehren.

 

Was schadet?
• Rauchen reduziert die Chancen auf eine Schwangerschaft erheblich. Auch das Fehlgeburtenrisiko ist bei Raucherinnen höher.
Wir raten Ihnen, vor Beginn der Inseminationen mit dem Rauchen aufzuhören.

• Das dänische Gesundheitsministerium empfiehlt Frauen während der Schwangerschaft und wenn Sie versuchen, schwanger zu werden, auf den Genuss von Alkohol zu verzichten.

• Es herrscht Uneinigkeit darüber, ob Kaffeekonsum bzw. Koffeinaufnahme die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Um auf der sicheren Seite zu sein, raten wir Ihnen, nicht mehr als fünf Tassen Kaffee täglich zu trinken.

• Auch starkes Übergewicht kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Das Fettgewebe sorgt dafür, dass der Körper zuviele männliche Hormone produziert, was den Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Bei einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 27 kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigt sein. Der BMI berechnet sich wie folgt: Das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Größe in Metern zum Quadrat. Zum Beispiel sieht die Berechnung bei einem Körpergewicht von 65 kg und einer Größe von 1,70 m folgendermaßen aus: 65 / (1,70 x 1,70) = 22,49 BMI.


 
 
 
 
Hebamme Liza Diers
Grønnegade 56. 1.sal
8000 Århus C
Dänemark
 
Tel: (0045) 20 22 85 87
 

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